Gekonnt spannte die Politikerin den Bogen von den bundes- und europapolitischen Themen hin zu den kommunalen Belangen.
Während die SpitzenkandidatInnen der BaLi, Nanda Steinhäuser (links im Bild mit Katja Kipping), Heinrich Schwimmbeck und Anette Göpel (im Bild unten), eingangs die speziellen Probleme der Bamberger Bürgerschaft und linke Lösungen dafür aufzeigten, näherte sich Katja Kipping diesen Problemen von einer übergeordneten Warte.
Die Bundepolitikerin stellte dar, wie steigende Mietpreise nicht nur in Bamberg, sondern bundesweit ein zunehmendes Problem darstellen, das auch von übergeordneten Entwicklungen mit-erzeugt wird. Kipping macht dafür auch die "Vermiet-Nomaden" verantwortlich, diesen Spekulanten müsse die Gelegenheit genommen werden, sich an Mietern zu bereichern. Sie gab zu erkennen, dass sie die Nöte und finanziellen Einschränkungen der Kommunen gut kennt. Eine Verbesserung der Finanzen der Kommunen erfordere höhere Steuereinnahmen - nein, nicht vom Durchschnittsbürger, die LINKE-Chefin hat "die Reichen" im Visier und macht sich für eine "Millionärssteuer" stark.Den lokalen Rathaus-Aspiranten der Bamberger Linken Liste stand sie hilfreich bei und fasste überzeugend eine Vielzahl von Gründen zusammen, die Gruppierung durch Abgabe von Unterstützungsunterschriften zu stärken (praktische Hinweise dazu hier).


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