Mittwoch, 28. Juni 2017

Kundgebung "Arbeit und Ausbildung statt Abschiebung"


Am vergangenen Samstag fand am Gabelmann, dem Ort der regelmässigen Mahnwachen gegen Abschiebungen nach Afghanistan, eine Sonder-Kundgebung zu dieser Thematik statt.  Veranstalter war der Arbeitskreis "Afghanistan ist nicht sicher", bei dem u.a. "Freund statt fremd" und das "Netzwerk Bildung & Asyl" mitwirken. Mitglieder der Bamberger Linken Liste hatten einen erheblichen Anteil an der Organisation, Vorbereitung, Technik und Öffentlichkeitsarbeit.
Einzelheiten zur Kundgebung, die schwerpunktmäßig auf die integrationsfeindliche Politik und Verfahrensweisen der bayerischen Staatsregierung einging, können nachfolgender kurzen Berichterstattung entnommen werden. Weit mehr ins Detail geht eine lesenswerte ausführliche Berichterstattung, zu der man hier gelangt.
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PRESSEMITTEILUNG
vom 25. Juni 2017
herausgegeben von Freund statt fremd und dem Netzwerk Bildung und Asyl

Kundgebung gegen aktuelle bayerische Integrationspolitik
Arbeitgeber und Geflüchtete bleiben im Regen stehen
Bamberg – Etwa 150 interessierte Bamberger verfolgten die Informationsveranstaltung mit dem Titel „Es reicht - Ausbildung und Arbeit statt Abschiebepolitik", die vom Arbeitskreis "Afghanistan ist nicht sicher", in welchem Freund statt fremd und das Netzwerk Bildung und Asyl mitwirken, am Bamberger Gabelmann organisiert wurde. Die Kundgebung fand im Rahmen bayernweiter Proteste gegen die aktuelle Integrationspolitik der Bayerischen Staatsregierung am Samstag statt.
Vertreter von Betrieben, Flüchtlingsorganisationen und Gewerkschaften beklagten die Hürden und die durchschlagenden Hindernisse, welche die Bayerische Staatsregierung für integrierte und integrationswillige Geflüchtete schafft. "Arbeitnehmer, die händeringend Azubis und Beschäftigte suchen, bleiben damit genauso im Regen stehen wie die Flüchtlinge", sagte Janosch Freuding vom Netzwerk für Bildung und Asyl. "Das ist für die Betroffenen häufig ein menschliches Desaster und für unsere Gesellschaft ein großer Verlust".
Diese vom Arbeitskreis "Afghanistan ist nicht sicher" kritisierte Politik wurde von hiesigen Flüchtlingen auf unterhaltsame Weise szenisch dargestellt. Die Darbietung stieß auf eine breite Zustimmung und wurde von den ca. 150 Zuhörern mit großen Applaus belegt. Die Initiatoren des Protests stellten ein Schreiben an die lokale Politik vor, in dem Stadt- und Kreisräte aufgefordert werden, sich aktiv für eine Kehrtwende einzusetzen und eine substanzielle sowie nachhaltige Integration von Asylsuchenden zu fordern.

Montag, 26. Juni 2017

Preis "Handeln statt Wegschauen" für Nürnberger Berufsschule?


Der Migranten- und Integrationspreis Bamberg vergibt jährlich eine Auszeichnung für Zivilcourage für "Handeln statt Wegschauen". Mit diesem Preis "soll vorbildliches ziviles Engagement gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Willkür oder Diskriminierung, sowie uneigennütziger ziviler Einsatz für eine friedliche Lösung von Konflikten zwischen allen Teilen der Bevölkerung, für die Gleichstellung und Integration von Minderheiten sowie den interkulturellen Dialog gewürdigt werden", so in der Beschreibung des MIB auf den entsprechenden Internetseiten der Stadt Bamberg.
Die Bamberger Linke Liste (BaLi) berät darüber, ob dieser Preis den Schülern der Berufschule 11 in Nürnberg verliehen werden sollte, welche gegen die Abholung eines afghanischen Klassenkameraden zur Abschiebung ins Bürgerkriegsland Afghanistan durch die Polizei am 2. Juni einschritten.

Die Wählerinitiative  .... (hier weiterlesen)