Freitag, 24. April 2015

Rahmenplan-"Workshop" für Mitglieder des Konversionssenats am 22. April 2015 - Bericht und Ergebnisse



In  unserem Beitrag vom 15. April 2015 wurde über den am 22. April stattfindenden Rahmenplan-Workshop für Mitglieder des Konversionssenats informiert. Dabei wurde ausführlich über den vielteiligen "Antrag" berichtet, den BaLi-Stadtrat Heinrich Schwimmbeck dazu einbrachte. Es soll nunmehr darüber berichtet werden, wie die einzelnen Anträge ankamen und aufgenommen wurden.

Anregungen an die Verwaltung - entschieden wird später
Einem solchen Bericht sind unbedingt ein paar Worte zur formellen Einordnung dieses "Workshops" vorauszuschicken:
Es handelt sich nicht um eine beschließende Sitzung mit Abstimmungen, deren Ergebnisse dann .....

Die Fraktionen werden den Rahmenplan-Vorschlag der Verwaltung "rechtzeitig", mindestens 14 Tage vor der Sitzung am 30. Juni erhalten. Über den Modus, in dem die Bürgerschaft über den Rahmenplan-Vorschlag informiert wird, wurden keine Aussagen getroffen.

Chancen für BaLi-Anträge?
Welche Erfolgsaussichten die gestellten BaLi-Anträge für den Rahmenplan haben, darüber kann aus dem Rahmenplan-Workshop also nur ein Eindruck gewonnen werden, der evtl. einen spekulativen, und bestenfalls einen vorläufigen Charakter haben kann.
Für den Erhalt von Wohngebäuden - die BaLi legt Wert auf den Erhalt ausnahmslos aller Wohngebäude inklusive der Mannschaftsgebäude - kamen unterschiedliche, in der Mehrheit eher abschlägige Signale:

hier der vollständige Bericht.

Mittwoch, 15. April 2015

Rahmenplan-"Workshop" für Mitglieder des Konversionssenats: Wohngebäude-Erhalt ein Schwerpunkt der BaLi-Anträge

 
In der Sondersitzung vom 27. Februar 2015 hat der Konversionssenat die Entscheidung der Wettbewerbs-Jury als Grundlage für die weitere Entwicklung auf dem Konversionsgelände angenommen. Die Verwaltung ist damit u.a. beauftragt, in den nächsten Wochen bis zum Juli des Jahres einen Rahmenplan auszuarbeiten. Dabei sollen die Entwürfe von Pesch&Partner für die Gestaltung der Lagarde-Kaserne und der Vorschlag von morpho-logic bei der Entwicklung des Areals östlich des Berliner Rings als Ausgangspunkt genommen werden.
Die Fraktionen des Bambergers Stadtrats erhalten in einem nicht-öffentlichen "Workshop" Gelegenheit, ihre Vorstellungen bei dieser Rahmenplan-Erstellung einzubringen. Sie können dort Erweiterungen und Ergänzungen, oder auch Abweichungen von den Plänen von Pesch&Partner bzw. morpho-logic einbringen.
Schwerpunkt: Zusätzlicher Wohnungs-Erhalt
Bei den Anträgen der Bamberger Linken Liste für diesen Workshop stehen Vorschläge zum Erhalt aller Wohngebäude an erster Stelle - mit dem Ziel, günstigen Wohnraum verfügbar zu machen:

hier geht's weiter mit dem Bericht über den BaLi-Antrag, der im weiteren u.a. auch auf folgende Themen eingeht:
* Vorschläge zur sozialen Belebung des Quartiers
* moderne und zukunftsorientierte städtebauliche Maßnahmen
* Vorbereitungen für eine schnelle Übernahme des Areals
* sozial orientierte Wohungsvermarktungsgesellschaft

Dienstag, 14. April 2015

E.M.M.A. - gemeinschaftliches Wohnen auf dem Konversionsgelände


"Einfach Mehr Miteinander im Alltag", kurz E.M.M.A., ist der bezeichnende Name eines gemeinschaftlichen Wohnprojekts, das eine Gruppe von Menschen aus Stadt und Landkreis Bamberg auf dem Konversionsgelände verwirklichen wollen.

Mehr als 10 Interessenten kamen Ende Januar 2015 zu einem ersten Treffen zusammen, zu dem die beiden engagierten Pionierinnen Heide Marie Groß und Sylvia Metzig-Sarshar eingeladen hatten.
Die Gruppe entwickelt sich seither genau so, wie es nach dem Rat erfahrener BürgerInnen, z.B. der Villa Kunigunde,  unbedingt sein soll: In gemeinschaftlichen Aktivitäten wird das gegenseitige Kennenlernen an oberste Stelle gesetzt und aktiv betrieben. 

Nach bisherigem Stand der Dinge ist noch ziemlich offen, ob die gemeinschaftliche Wohnidee in einem kompletten Gebäude, auf einem Stockwerk, oder lose verstreut über mehrere Häuser auf dem Konversionsgelände verwirklicht werden soll - jedenfalls dürfte der vielfältige verfügbare Wohnungsbestand alle denkbaren Möglichkeiten eröffnen. 

Die Interessenten, die sich bisher zusammengefunden haben, favorisieren in der Mehrzahl ein Zusammenwohnen auf jeweils einzelner Mietbasis. Die Gruppe ist somit auf der Suche nach einem Träger. Es erscheint denkbar, dass die Stadt Bamberg oder eine ihrer "Töchter" diese übernehmen. Schließlich hat die Stadt in einem offiziellen Stadtratsbeschluss ihre Unterstützung dieser zeitgemäßen und zukunftsweisenden Wohnformen zum Ausdruck gebracht. Die Initiative freut sich über jeden Vorschlag und jede Anregung besonders in dieser organisatorischen Frage.

Die Gruppe ist noch aufnahmefähig für neue Mitglieder, insbesondere für Männer und jüngere Mitbürger, die bisher in der Initiative noch weniger vertreten sind.

Für ein Kennenlernen gibt es prima Gelegenheit beim nächsten Treffen am kommenden Freitag, 17. April, 17:00 Uhr im Restaurant Opatja (Nürnberger Str. 14). Aus organisatorischen Gründen wird um vorherige Anmeldung gebeten (Tel.-Nr. 0951 - 388 7 388).

Hier steht als weitere Info ein aussagekräftiger Flyer der E.M.M.A.-Initiative zur Verfügung.

Donnerstag, 9. April 2015

Kein Asylbewerber-Ghetto auf dem Konversionsgelände! - für eine verteilte Unterbringung der Asylbewerber



Ein großes Lob verdient die Stadt Bamberg bei ihrem Einsatz für die Flüchtlinge und Asylbewerber, die seit einiger Zeit verstärkt zugewiesen werden und hier ankommen. Die Stadtverwaltung hilft diesen Menschen nach Kräften und versucht, ihnen eine würdige vorläufige oder endgültige Bleibe zu bieten. Auch der Stadtrat unterstützt dies uneingeschränkt und in großer Einigkeit über alle Fraktionen hinweg. Bei aller Einigkeit in dieser grundlegenden positiven Haltung wurde aber in der Stadtratssitzung des 25.März 2015 deutliches Missfallen dazu zum Ausdruck gebracht, wie die Stadtverwaltung die Unterbringung der Asylbewerber künftig organisieren will.  hier weiter.