Donnerstag, 23. Mai 2019

BaLi unterstützt Aktionen von FridaysForFuture

Nach dem Aufruf der schwedischen Schülerin Greta Thunberg, ‚wütend‘ die Klimakrise zu bekämpfen, protestieren weltweit Schülerinnen und Schüler. Auch in Bamberg wächst die Bewegung ‚Fridays for Future‘ und für den morgigen Freitag sind wieder Proteste in der Bamberger Innenstadt und dem Bamberger Rathaus angekündigt.
Hierzu erklärt Andreas Tränkenschuh, Vorstandsmitglied der BaLi: „Wer es mit dem Klimaschutz ernst nimmt, muss die Schülerinnen und Schüler unterstützen und darf nicht versuchen, sie als unmündig zu bezeichnen oder mit einer Schulschwänzer-Debatte vom eigentlichen Kern ablenken. Das politische Engagement der Jugendlichen ist begrüßenswert und die kreativen und vielfältigen Aktionen beeindruckend.“

Die Bamberger Linke Liste kritisiert zudem ....... (hier weiterlesen).

Sonntag, 12. Mai 2019

Stadt Bamberg steht Sozialticket und Sozial-Pass ablehnend gegenüber - Bamberger Linke Liste bleibt dran


In einem Schreiben des Sozialreferenten Ralph Haupt vom 17.04.2019 an Stadtrat Heinrich Schwimmbeck positioniert sich die Stadtverwaltung ablehnend zu dem von der BaLi angestrebten ÖPNV-Sozialticket und einem sog. "Bamberg-Pass".
Die Ablehnung der Stadt Bamberg beruht im Wesentlichen darauf, dass die Auf­sichtsbehörden der Regierungsbezirke Mittel- und Oberfranken die eine oder andere denkbare Finanzierung nicht genehmigen könnten oder genehmigen würden. Be­müht wird dabei auch der haushaltsrechtliche Begriff der "freiwilligen Leistungen". Solche Leistungen seien der Stadt Bamberg aufgrund der Haushaltslage nicht ge­stattet. Daneben wird auf eine "Prioritätensetzung von Seiten des Sozialreferats auf den Themen Kinderbetreuung, Senioren und Pflege" verwiesen, welche Personal­kosten in Höhe von jährlich 15.000 € zur Verwaltung eines Bamberg-Passes nicht zuließen!! Schließlich wird auch die Belastung der städtischen Einrichtungen im Fall der Einführung eines Sozial-Passes ins Feld geführt.
Die Bamberger Linke Liste sieht keine zwingenden haushalts-rechtlichen Hindernisse und hält die angestrebten Erleichterungen insbesondere in der Ausführung für mach­bar, dass die Stadt Bamberg dies aus eigenen Haushaltsmitteln fördert. Die finanziel­len Aufwendungen für den angestrebten Sozial-Pass sind gering, die Aufwendungen für ein Sozialticket sind vertretbar. Die Vorschläge sollen deshalb im Stadtrat und in der Öffentlichkeit weiter diskutiert und zeitnah umgesetzt werden.

Der BaLi-Vorschlag kann im Detail im blog-Beitrag vom 10.04.2019 nachgelesen werden, die ablehnende Antwort der Stadtverwaltung ist hier einsehbar.

Eine ausführliche Betrachtung zu einzelnen Punkten der Stellungnahme der Stadt zusammen mit weiterführenden Vorschlägen findet sich im Diskussionspapier vom 10.5.2019.