Die Bamberger Arbeitslosen- und Armutsinitiative kann im
Juni 2017 ihr 1-jähriges Bestehen feiern.
Die Initiative bietet Hilfen in
allen Fragen von Arbeitslosigkeit und zum Bezug von Leistungen für
geringverdienende, arbeitslose und armutsgefährdete Mitbürger (Hartz IV,
Grundsicherung, Sozialhilfe). Unterstützung wird z.B. in Form der Prüfung von
Bescheiden auf Korrektheit oder durch
Begleitung zu Terminen beim Jobcenter geboten. Sie kann entweder per E-Mail an
aua-bamberg@gmx.de angefragt werden oder wird bei den regelmäßigen offenen
Stammtischen jeden 3. Freitag eines Monats um 16:30 Uhr im esg-Cafe am
Markusplatz 1 geboten.
Die nächsten
dieser Treffen finden am Freitag den 19. Mai bzw. 16. Juni 2017 statt.
Im vergangenen Jahr seit der
Gründung der Initiative hat sich ein Stamm regelmäßig anwesender Personen
herausgebildet, die entweder persönlich betroffen sind oder sich in diesem
Themenkreis sozial engagieren. Die Initiative wird am häufigsten von Menschen
besucht, die daran zweifeln, ob sie vom Jobcenter die ihnen wirklich
zustehenden Leistungen erhalten. Auch Fragen zur Zulässigkeit und zum Abwenden
von Sanktionen (Leistungskürzungen) nehmen einen breiten Raum ein, ebenso Klagen
über entwürdigende und respektlose Behandlung seitens der Ämter.
Die Initiative wird sich künftig
stärker in der Kommunalpolitik einbringen. Nach Ansicht der Organisatoren ist
vor allem die häufig unvollständige Übernahme der Wohnkosten in der Stadtverwaltung hausgemacht, indem
„Angemessenheitsgrenzen“ wesentlich zu niedrig angesetzt sind. Die Initiative
empfiehlt Betroffenen speziell in dieser Frage die Überprüfung und ggf. die
Anfechtung der Bescheide.
Dieser Pressetext kann hier heruntergeladen werden.
Weitere Informationen finden sich auf der facebook-Seite der
Initiative (www.facebook.com/ArbeitslosenArmutsiniBam). Der Angebots-Flyer der
Initiative kann hier mit Vorderseite
bzw. Rückseite
heruntergeladen werden.
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