Wilhelm Dorsch, der Vorsitzende der Bamberger Tafel e.V., hatte die Stadt nach
notwendigem Umzug um finanzielle Unterstützung des gemeinnützigen Unternehmens
von monatlich 1.200 € gebeten. BaLi-Stadtrat Heinrich Schwimmbeck hat eine
entsprechende Mittelbereitstellung von 14.400 € für das Haushaltsjahr 2017
beantragt. Eine deutlich geringere Summe, nämlich 10.000 €, hat die
SPD-Fraktion beantragt. Ohne jegliche Diskussion wurde im Finanzsenat der
"weitergehende" Antrag des BaLi-Stadtrats abgelehnt, der
haushaltsschonendere Antrag der SPD wurde gebilligt.
BaLi-Vorstand Thomas Bollwein verweist darauf, dass die Stadt jährlich
bis zu 400.000 € einspare, indem sie Transferleistungsempfängern
Kostenerstattung für die Unterkunft vorenthält. Die beantragte Unterstützung
der Tafel sei dagegen "ein Tropfen auf den heißen Stein". Wenn die
Stadtratsmehrheit diese dann noch um fast 5.000 € kürzen müsse, sei das
"kleinlich" und "nicht sachorientiert". Der
"Weihnachtstopf" des Oberbürgermeisters sei geeignet, den OB und die
Stadt in spendablem Licht erscheinen zu lassen, er könne aber die Not, die die
Stadtverwaltung selbst verursacht, nur unwesentlich lindern.
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