Pressemitteilung vom 22.10.2018
Am morgigen Dienstag, 23. Oktober 2018, sollen der Bamberger
Konversions- und der Finanzsenat gemeinsam darüber entscheiden, an welchen Investor
der südwestliche Teil des Lagarde-Areals zur Umsetzung einer überwiegenden
Wohnbebauung veräußert wird. Zur Auswahl stehen drei bereits vorausgesuchte
Investoren, die eine Bebauung mit jeweils höchster städtebaulicher Qualität
nachgewiesen haben. Die Pläne dürften sich aber in Hinblick auf den Umfang von
Wohnraum und auf die künftigen Mietpreise deutlich unterscheiden - die
Stadtverwaltung stellt den StadträtInnen dazu bisher nur unzureichende Angaben
zur Verfügung. Die BaLi schließt sich deshalb der Forderung des BA-Stadrats und
Alt-OBs Herbert Lauer an, dass die Stadtverwaltung diese rechtzeitig vor der
Sitzung nachreichen müsse. BaLi-Stadtrat Heinrich Schwimmbeck verweist darauf,
dass der von der Stadtverwaltung vorgeschlagene, weil meistbietende Investor
einen besonders niedrigen Umfang an Wohnungsbau vorsehe und er plädiert für
einen anderen Investor, dessen Pläne 8000 qm mehr Wohnfläche vorsehen. "Ob
etwa 100 Wohnungen mehr oder weniger geschaffen werden, macht einen großen
Unterschied im Angebot und in der Preisentwicklung in Bamberg", so der
BaLi-Stadtrat. An seine SenatskollegInnen gerichtet ergänzt er: "Hier wird
man sehen, welche Fraktionem dem Wohnungsbau nur das Wort reden und welche
tatsächlich auch dafür stimmen." Entscheide der Senat stattdessen für den
meistbietenden Investor, dann versäume er eine wohnungspolitische Chance und er
lasse die Stadtkasse letztlich durch höhere Mietpreise von den Mietern füllen.
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