Kommentar
zur Demo der bayerischen Umweltverbände:
Rückenwind für Bayern, Energie mit
Zukunft
Heimat schützen: Energiewende retten !
Die
Bamberger Linke Liste/BaLi mischte hör- und sichtbar mit auf
der
Bamberger Kundgebung „Heimat schützen: Energiewende
retten!“, zu
der bayerische Umweltverbände am 15. Februar 2014 aufgerufen
hatten.
Gut 250 Teilnehmer waren gekommen. Auch, um von der CSU
Regierung
eindringlich zu fordern, am Atomausstieg festzuhalten und
den
Windanlagenausbau spürbar weiter voran zu treiben.
Wirtschaftsministerin
Aigner
ließ sich auf ein längeres Bad in der protestierenden Menge
ein, auf beiden Seiten. War doch das Protestgelände vermint:
links
die rückhaltlosen Windkraftbefürworter mit mehreren
Redebeiträgen
und dem eingänglichen Sprechchor „Nein zu 10-H“, schwungvoll
und
lautstark, weil Megaphon- und Blasmusik!-gestützt.
Rechts
dagegen die CSU-
freundlichen
Windkaftaufweicher mit ihrem
„Ja
zu 10-H“ - Slogan und dem Versuch, die CSU populistisch
auf eine
Mindestabstandsregel von 10x Anlagenhöhe (H)
einzuschwören. Was auf
eine unverantwortliche Einschränkung, besser: massive
Behinderung
des dringend nötigen Windkraftausbaus (vor allem auch in
Oberbayern!) hinauslaufen würde.
Bei
allem Getöse schlicht unüberhörbar, weil eindringlich und
spruchstark, die BaLi Mitstreiter von Linksjugend ['solid] und
SDS.
BaLi
schließt sich bedingungslos nur den Forderungen der
diesseitigen
Veranstalter an.
Unsere
speziell Bamberg bezogene Kritik an der zwar
beabsichtigten Energiewende besteht weiterhin darin,
dass
die sich aus dem Stadt-
Landkreis-
Klimabündnis ergebenden Möglichkeiten bis jetzt nur sehr
gering
genutzt wurden.
„Die
Klima- und Energieagentur muss den Arbeitsauftrag erhalten, der
Stadt
Bamberg und den Kommunen des Landkreises einzelne konkrete
Möglichkeiten aufzuzeigen, wo mit welchen Techniken und
Verfahrensweisen aktiv Erneuerbare Energien gewonnen werden und
welche Technologien zur Einsparung von Energie eingesetzt werden
können. Die Agentur muss personell und logistisch entsprechend
ausgerüstet werden.
Die
Stadt Bamberg ist aufgefordert, mehr Investitionen in
solche
konkreten Projekte zu tätigen. Dass dies bisher
unterblieb, liegt
auch an der finanziellen Situation der Stadtwerke, die in
der
Vergangenheit immer wieder für die Investition in
Prestigeobjekte
herhalten mussten (Arena, Bambados etc.) und somit kaum
finanzieller
Spielraum für den nötigen ökologischen Umbau blieb“.


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