Donnerstag, 20. Februar 2014

Rückenwind für Bayern



Kommentar zur Demo der bayerischen Umweltverbände:

Rückenwind für Bayern, Energie mit Zukunft
Heimat schützen: Energiewende retten !


Die Bamberger Linke Liste/BaLi mischte hör- und sichtbar mit auf der Bamberger Kundgebung „Heimat schützen: Energiewende retten!“, zu der bayerische Umweltverbände am 15. Februar 2014 aufgerufen hatten. Gut 250 Teilnehmer waren gekommen. Auch, um von der CSU Regierung eindringlich zu fordern, am Atomausstieg festzuhalten und den Windanlagenausbau spürbar weiter voran zu treiben.

Der äußere Anlass gab den Organisatoren unerwartet doppelt Recht, traf sich doch zum einen die CSU als Ansprechpartner planmäßig zu einem kleinen Parteitag in der Bamberger Konzert- und Kongresshalle. Noch größere Aufmerksamkeit per nationaler Medienresonanz war zudem garantiert: CSU-Minister Friedrich hatte am Vortag zurücktreten müssen. Alle CSU-Größen waren also da, auch Friedrich.

Wirtschaftsministerin Aigner ließ sich auf ein längeres Bad in der protestierenden Menge ein, auf beiden Seiten. War doch das Protestgelände vermint: links die rückhaltlosen Windkraftbefürworter mit mehreren Redebeiträgen und dem eingänglichen Sprechchor „Nein zu 10-H“, schwungvoll und lautstark, weil Megaphon- und Blasmusik!-gestützt. 




Rechts dagegen die CSU- freundlichen Windkaftaufweicher mit ihrem „Ja zu 10-H“ - Slogan und dem Versuch, die CSU populistisch auf eine Mindestabstandsregel von 10x Anlagenhöhe (H) einzuschwören. Was auf eine unverantwortliche Einschränkung, besser: massive Behinderung des dringend nötigen Windkraftausbaus (vor allem auch in Oberbayern!) hinauslaufen würde. 
Bei allem Getöse schlicht unüberhörbar, weil eindringlich und spruchstark, die BaLi Mitstreiter von Linksjugend ['solid] und SDS.


BaLi schließt sich bedingungslos nur den Forderungen der diesseitigen Veranstalter an.

Unsere speziell Bamberg bezogene Kritik an der zwar beabsichtigten Energiewende besteht weiterhin darin, dass die sich aus dem Stadt- Landkreis- Klimabündnis ergebenden Möglichkeiten bis jetzt nur sehr gering genutzt wurden.
Die Klima- und Energieagentur muss den Arbeitsauftrag erhalten, der Stadt Bamberg und den Kommunen des Landkreises einzelne konkrete Möglichkeiten aufzuzeigen, wo mit welchen Techniken und Verfahrensweisen aktiv Erneuerbare Energien gewonnen werden und welche Technologien zur Einsparung von Energie eingesetzt werden können. Die Agentur muss personell und logistisch entsprechend ausgerüstet werden.



Die Stadt Bamberg ist aufgefordert, mehr Investitionen in solche konkreten Projekte zu tätigen. Dass dies bisher unterblieb, liegt auch an der finanziellen Situation der Stadtwerke, die in der Vergangenheit immer wieder für die Investition in Prestigeobjekte herhalten mussten (Arena, Bambados etc.) und somit kaum finanzieller Spielraum für den nötigen ökologischen Umbau blieb“. 


 
(vgl. http://www.bambergerlinke.blogspot.de, Positionen: Auszug aus der BaLi- Stellungnahme zu den Wahlprüfsteinen der naturschützenden Vereine).





 

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