Kommentar zu einer "Berichtigung" im FT
In die Berichterstattung im Fränkischen Tag vom 21.2.2014
über unsere Bamberger Linke Liste hat sich zum Thema Obdachlosigkeit etwas
Unzutreffendes eingeschlichen. Man zitiert uns mit der Aussage: "Für
(obdachlose) Frauen gibt es überhaupt keine Notschlafplätze".
Es sei dahingestellt, ob diese Äußerung dem Eifer des
Gefechts geschuldet war oder doch etwas anders fiel - unsere Position dazu ist
in unserem Wahlprogramm exakt wie folgt formuliert:
"Eine Notschlafstelle für Frauen existiert zwar, jedoch
nur unter bestimmten Voraussetzungen. Wir fordern, Angebote dringlich
auszubauen".Prompt hat die Stadt Bamberg die oben zitierte Passage tags drauf als unzutreffend moniert und hat die dortige Aussage im FT berichtigen lassen: Im Haus "Sutte 17" stehen zwei solcher Notschlafplätze zur Verfügung. Soweit ist diese Richtigstellung auch nachvollziehbar. Gänzlich falsch wäre freilich, wenn man daraus den Schluss ziehen würde, dass mit der Obdachlosenpolitik in Bamberg alles in Ordnung sei.
Als betrübliches Beispiel für die fehlende Menschenwürde in
der Bamberger Obdachlosenpolitik veröffentlichen wir hier einen Bericht eines
Bambergers über das "Angebot" der Unterkunft für Obdachlose in der Kapeelenstraße, der uns diese Tage zuging. Wir
befürchten, wir werden in der nächsten Wahlperiode viele solcher Berichte
anhören und Anregungen für eine Wende in der Bamberger Obdachlosenpolitik
einbringen müssen.
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